Fünf Tipps für eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit.
F+W Communications in Action bei der Medienkonferenz mit FC Bayern München Präsident Uli Hoeness am Alpensymposium 2017 in Interlaken. Bildquelle: Foto Schenk, Unterseen
Public Relations, auch Öffentlichkeitsarbeit genannt, ist für viele ein rotes Tuch. Viele Unternehmen scheuen sich davor. Oft werden wir gefragt: Wie funktioniert Öffentlichkeitsarbeit genau? Wie muss ich vorgehen, wenn ich eine Medienmitteilung schreiben will? Gern gebe ich hier einige Tipps für eine erfolgreiche Medienarbeit. Für mich ist Öffentlichkeitsarbeit ein tolles Kommunikationsinstrument, das im Gegensatz zu Werbung günstiger und glaubwürdiger ist.
Public Relations ist teuer, aufwendig und mühsam. Soweit die Klischees. Aus meiner Sicht hat Öffentlichkeitsarbeit sehr viele Vorteile und ist kostengünstig. Um einen PR-Bericht zu platzieren, benötigst du die Zeit, um die Medienmitteilung zu schreiben, allenfalls Fotos zu machen, die Kontakte der Journalisten zu suchen und die Pressemitteilung zu versenden. Zentral ist natürlich, dass der Bericht von den Journalisten als so interessant wahrgenommen wird, dass sie etwas darüber veröffentlichen möchten. Bevor ich zu den Tipps komme, möchte ich gerne kurz die Vorteile von Public Relations oder kurz PR aufzeigen:
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PR ist im Vergleich zu Werbung sehr kostengünstig.
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PR ist äusserst glaubwürdig, da sie sich mit einem Produkt oder einer Dienstleistung intensiv und neutral auseinandersetzt und keine plakativen Werbebotschaften verbreitet.
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Mit PR werden Geschichten erzählt und es wird mit Emotionen gearbeitet.
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PR hilft beim Dialog mit Geschäftspartnern, Kunden und Mitarbeitenden.
Bildquelle: Rolf Weiss
Aber wie genau gehe ich nun vor? Die fünf folgenden Tipps können einen ersten Ansatzpunkt geben.
1. Formuliere klar und verständlich.
Eine gute Medienmitteilung beginnt mit einem aussagekräftigen Titel und einem kurzen, prägnanten Einführungstext, der das Wichtigste zusammenfasst. Erst danach kannst du ausführlich schreiben und weitere Informationen mitliefern.
2. Schreibe neutral.
Sicher, du hast ein tolles Produkt und möchtest das gleich laut in die Welt hinausschreien. Die Journalisten entscheiden selbst, ob das Produkt gut oder weniger herausragend ist. Wichtig ist, dass du ihnen bekanntmachst, dass das Produkt existiert. Lobe dein Produkt nicht, bleibe stets neutral und fachlich. Mittels Zitaten kannst du mehr Dynamik in die Medienmitteilung bringen.
3. Gib einen erreichbaren Kontakt an
Wenn du die Medienmitteilung verschickst, kann es sein, dass Journalisten mehr Informationen wünschen oder ein Interview führen möchten. Gib eine Kontaktperson inklusive Mailadresse und Telefonnummer an. Wichtig ist, dass diese Person erreichbar ist und die Anfrage schnell und kompetent beantwortet. Journalisten sind immer unter Zeitdruck.
4. Liefere druckfähiges Bildmaterial.
Zu jeder Medienmitteilung gehört im Idealfall mindestens ein aussagekräftiges Bild im Querformat. Die Auflösung muss druckfähig sein (300) und das Bild sollte nicht mehr als 5 MB gross sein (Unternehmen limitieren oft die MB-Grösse von E-Mails). Beschrifte das Bild sorgfältig und gib eine Bildquelle an.
5. Wähle die richtigen Medien aus.
Du bist regional in Bern tätig und schickst deine Medienmitteilung an die Medien in Zürich? Garantiert wird der Erfolg klein sein. Investiere Zeit in die Suche nach lokalen Medien und schreibe die Journalisten persönlich an. Du möchtest ja auch keine E-Mails erhalten, die dich nicht betreffen.
Jetzt ist es an dir, Public Relations einfach mal auszuprobieren. Gern bieten wir professionelle Unterstützung für eine zielführende PR an. Professionelle Öffentlichkeitsarbeit ist unsere Leidenschaft und dies seit über 30 Jahren.
F+W Communications bietet Ihnen Beratung und Coaching für PR- und Kommunikation – auch auf sozialen Netzwerken. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Beitrag geschrieben von Regula Baumgartner.
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