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Off the record: Andreas Furgler im Interview

In unserer neuen Rubrik «off the record» stellen wir unseren Kundinnen und Kunden die Fragen, die uns brennend interessieren. Heute im Rampenlicht: Andreas Furgler, Geschäftsführer von Ceruniq, dem Verband der führenden Verlegeunternehmen und des Fachhandels.


Die Freude an der Zusammenarbeit und der Wille, gemeinsam vorwärtszukommen, prägen den Alltag von Andreas Furgler. Als Geschäftsführer von Ceruniq setzt er sich dafür ein, seine Branche aktiv weiterzuentwickeln. Im Interview spricht er über den Sinn seiner Arbeit, räumt mit Vorurteilen auf und verrät, warum Kochen für ihn der perfekte Ausgleich ist.

Dein Arbeitsalltag in drei Worten?
Abwechslungsreich, herausfordernd und befriedigend.

Was motiviert dich an einem «Mäntimorge»?
Die Aussicht, meine «Gspänli» wiederzusehen und gemeinsam mit ihnen an unseren Zielen zu arbeiten. Der Montag ist für mich der Startpunkt, um als Team gemeinsam vorwärtszugehen.

Eine schlechte Gewohnheit von dir?
Ich neige dazu, anderen ins Wort zu fallen. Mein Kopf ist oft schon einen Schritt voraus oder kennt die Lösung schon, bevor mein Gegenüber überhaupt ausreden konnte. Deshalb musste ich mir bewusst angewöhnen, innerlich bis fünf, manchmal sogar bis zehn zu zählen, um mein Gegenüber ausreden zu lassen.

Ein Vorurteil, dass du oft hörst über deine Branche? Und warum es nicht stimmt.
Dass unser Gewerbe unattraktiv für junge Menschen sei. In Wahrheit leisten unsere Berufsleute einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität: Wir schaffen «Lebens-, Arbeits- und Wohn(t)räume aus und mit Keramik, Natur- und Kunststein» und schaffen damit einen echten Mehrwert.

Der beste Rat, den du je bekommen hast?
Sag, was du machst und mach, was du sagst!

Welche Regel würdest du gerne einmal über Bord werfen?
Alle, die uns in unserem Streben nach Lösungen einschränken. Mir liegt viel daran, dass wir gemeinsam in Lösungen denken. Natürlich gehört es dazu, Herausforderungen zu erkennen und sorgfältig abzuwägen. Genauso wichtig ist es aber auch, den Blick nach vorne zu richten und zu überlegen, was alles möglich sein könnte. Fortschritt entsteht für mich dann, wenn wir offen bleiben, ausprobieren und auch den Mut haben, den einen oder anderen unkonventionellen Weg zu gehen.

Eine Sache über dich, die man nirgends nachlesen kann?
Ich koche leidenschaftlich gerne. Besonders die italienische Küche hat es mir angetan. Vor allem Schmorgerichte, die Zeit und Hingabe brauchen und am besten mit einem guten Glas Wein genossen werden können. Das Kochen ist für mich ein Ausgleich zum Alltag. 

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